Jesus Christus ist das Zentrum unserer Gemeinde.
Hier sind wir zu Hause.
Wir wollen Gott die Ehre geben und mit unseren Gaben Menschen zur Nachfolge Jesu einladen. Leitbild der Kirchengemeinde

Fast aktuelles, hier finden Sie, das was wir von unserer Hauptseite heruntergenommen haben um diese nicht übervoll und unleserlich werden zu lassen, was aber durchaus noch interessant, sehenswert und lesenswert für Sie sein könnte....


Weltkugelgebet -2- online

Auch am 25. März Mittwoch haben wir wieder die Gebete, die uns erreicht haben, die Sie uns gesendet haben, in der Kreuzkirche vor Gott gebracht und laden Sie nun zum Mitbeten ein.

Weltkugelgebet_2


WAS MACHT UNSERE GEMEINDESCHWESTER?

Als wir heute morgen "auseinander" zusammenkamen, habe ich die Chance ergriffen und sie über ihre Arbeit in der Korona-Zeit befragt:

Interview Gemeindeschwester


DER BARMHERZIGE SAMARITER - GOTTESDIENST AM 22.3.2020

Wir freuen uns, wenn sie mit uns gemeinsam Gottesdienst feiern....

Gottesdienst am 22.3.2020

Predigerin und Organistin: Friederike Meintrup / Gebete und Liturgie: Giesela Maschmeier, Catharina Krause / Lektorin: Petra Ehlert


Wort des Tages

Wie leben in wunderbaren Zeiten. Ich meine nicht nur Zeiten, in denen man sich wundert – das auch – ich meine wunderbare Zeiten.

prfumeZum Beispiel: Parfüm kann man jetzt sparen…

Wenn jemand das bei ihnen erduften kann, ist er ihnen eh viel zu nahe gekommen.

Tägliches Rasieren kann man sich sparen…

Wenn einer den Ein-Tage-Bart sehen kann, steht er viel zu dicht an ihnen dran.

Das weiße Haar muss nicht mehr ausgezupft werden, fällt auf 2 Meter Abstand gar nicht auf.

Und auch Mundgeruch kann plötzlich in aller Munde sein, nach 2 Metern hat sich auch der verflüchtigt.

Händewaschen, total wichtig – Gesicht waschen, egal. Mit 2 Meter Abstand sieht keiner den Schlaf in den Augen. Ob jemand meine Tränen sieht?

Ich bin noch in einer ausgiebigen Testreihe, wann man wie stark verschmutzte Schuhe aus 2 Metern wahrnehmen kann. Mit Hypotenuse und deutscher Standardhöhe von 1.70 cm ergibt sich sogar ein Auge – Schuhe Abstand von 2,62 cm. Derzeit habe ich Schuhputzen auf jeden Fall erst mal eingestellt.

Schuhe1

Das Polohemd von Tommy Hilfiger und das T-Shirt mit dem kleinen Krokodil auf der Brust bleibt aber auf jeden Fall im Kleiderschrank – keiner kann auf 2 Meter erkennen, dass ich die edle Designer-Markenware trage. Was lacostet die Welt? Da schone ich den teuren Zwirn für sichtbar bessere Zeiten. Jetzt tut es auch das 1,99 € T-Shirt von Kick.

Man kann so viel sparen, man kann sich so viel ersparen!

Was sieht man dem anderen noch an bei Mindestabstand 2 Meter? Vieles verschwimmt und verschwindet mit der Entfernung.

Das Klopapier, das Desinfektionsmittel, das Mehl – das sieht man gut, besonders wenn es haufenweise den Einkaufswagen belastet. Aber das will man ja nicht sehen, zumindest nicht im Einkaufswagen eines andern.

Tja, was man alles sehen und nicht sehen kann in diesen Zeiten. Und worauf wir unsere Blicke jetzt richten . . .

Gott übrigens ist auch mit 2 Meter Mindestabstand noch zu sehen. Und der wagt es sogar und kommt uns noch näher. Er ist näher bei uns, als wir gemeinhin denken. Und auch er sagt „Siehe“. Schau auf das, was in meinem „Einkaufswagen“ für dich bereit liegt. „Sieh auf das, was du brauchst. Sieh auf das, was ich für dich habe.“

So viel ist nicht zu sehen in diesen Tagen der Beschränkung, aber dass solltest du sehen und einsehen:

Josua 1,9 Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Gott sei mit Ihnen

Ihr Thomas Ehlert


Arno Backhaus: Die geheimnissvolle Krankheit

Vor 15 Jahren veröffentlichte Arno Backhaus in seinem Buch „Bild dir deine Meinung“ diese Geschichte, die in den letzten Tagen eine besondere Aktualität erfahren hat und gerade in ihrem ersten Teil von der Wirklichkeit eingeholt wurde. Sie ist ein Gleichnis für das, was wir Christen an Karfreitag feiern, dass Gott seinen Sohn opfert zum Heil für die Welt. Und das gilt auch in dieser K-Zeit.


Der Tag ist vorbei, du fährst nach Hause. In den Radionachrichten hörst du einen kurzen Bericht über eine kleine Stadt in Indien, wo ein paar Einwohner plötzlich auf sonderbare Art an einer Krankheit gestorben sind, die noch völlig unbekannt ist. ¾ der Menschen sind tot – aber es ist keine Grippe. Das ist sehr interessant für die Wissenschaft. Mediziner werden hingeschickt, um die Sache zu untersuchen. Du denkst nicht weiter darüber nach, aber als du am Sonntag nach der Kirche nach Hause fährst, hörst du einen neuen Bericht im Radio. Nur sind es jetzt keine Dorfbewohner mehr, sondern schon 30.000 Menschen in den Hügeln des betroffenen Gebietes in Indien.

 An diesem Abend kommt im Fernsehen ein kurzer Bericht im Abendjournal. Niemand hat bisher etwas von dieser Krankheit gehört. Als du am Montagmorgen wach wirst, siehst du es in großen Schlagzeilen in der Zeitung. Aber es betrifft nicht mehr nur Indien, mittlerweile ist es auch in Pakistan, Afghanistan und Iran. Du hörst den Bericht überall und es wird „die geheimnisvolle Krankheit“ genannt. Die Regierung ruft dazu auf, mit großzügigen Spenden an diese Menschen zu denken und zu hoffen, dass sich alles zum Positiven wendet. Die Frage ist nur: Wie bekämpft man diese Krankheit?

Dann kommt der Präsident von Frankreich mit einer Ankündigung, die alle aufschreckt: Er schließt die Grenzen. Keine Flüge mehr aus oder in die betroffenen Länder. Am Abend siehst du in den Nachrichten, dass eine französische Frau berichtet, dass im Krankenhaus in Paris ein Mann liegt, der an der geheimnisvollen Krankheit sterben wird. Sie ist also nach Europa gekommen, Panik bricht aus.

 Soweit man weiß, merkt man erst nach einer Woche, dass man die Krankheit hat. Danach hat man 4 Tage seltsame Erscheinungen am Körper, und dann stirbt man.

Großbritannien schließt die Grenzen, aber es ist zu spät. Am Dienstagabend macht der amerikanische Präsident folgende Ankündigung: Keine Flüge aus Europa und Asien, weil dadurch die Volksgesundheit bedroht ist. Sind Familienmitglieder dort, ist das bedauerlich, aber sie können nicht mehr nach Hause, bevor ein Heilmittel gefunden ist. Binnen 4 Tagen ist die gesamte Welt in Panik gestürzt. Menschen verkaufen Atemmasken, Menschen fragen sich, was wohl passiert, wenn die Seuche bei ihnen ausbricht, Pfarrer verkündigen das Ganze als eine Strafe Gottes.

Es ist Mittwochabend in der Gebetsstunde in der Kirche, als jemand reinstürmt und schreit: „Stellt das Radio an!“ Menschen in der Kirche hören gebannt den Bericht: 2 Männer liegen in der Uniklinik in Berlin. Auch sie sterben an der geheimnisvollen Krankheit. In ein paar Stunden weiß es jeder. Wissenschaftler arbeiten rund um die Uhr, nichts wirkt. Überall in Deutschland breitet sich die Krankheit aus. Hamburg, Frankfurt.... Auch in den USA ist die Krankheit mittlerweile ausgebrochen.

Und dann kommt plötzlich ein Bericht: Der Code der Krankheit ist geknackt, ein Heilmittel kann gefunden werden. Gegengift kann entwickelt werden. Es muss aus einer Blutprobe von jemandem hergestellt werden, der noch nicht infiziert ist. Überall werden Menschen aufgerufen, in das nächste Krankenhaus zu gehen, und das Blut untersuchen zu lassen. Menschen gehen in Massen in die Krankenhäuser, um dem dringenden Aufruf nachzukommen.

Als du mit deiner Familie am späten Freitagabend im Krankenhaus ankommst, stehen dort schon lange Schlangen von Menschen. Krankenschwestern und Ärzte stechen in die Finger und kleben Etiketten auf die Proben. Deine Frau und deine Kinder waren schon dran. Du wirst gebeten, zu warten, bis dein Name aufgerufen wird, und du nach Hause gehen kannst. Du stehst dort herum, ängstlich – mit deinen Nachbarn und deiner Familie. Du fragst dich, was um Himmels willen nur los ist, und ob das Ende der Welt in Sicht ist.

Plötzlich kommt ein junger Mann aus dem Krankenhaus, schreit und wedelt mit Papier. Du kannst es nicht verstehen. Wieder ruft der Mann. Dann zieht dich dein kleiner Sohn am Ärmel und sagt: „Papa, das bin ich!“ Bevor du es kapierst, packen sie deinen Sohn und nehmen ihn mit. „Augenblick, gleich haben wir’s“ und dann „es ist gut, sein Blut ist sauber. Perfekt. Wir wissen sicher, dass er die Krankheit nicht hat. Wir denken, dass er die richtigen Bluteigenschaften hat.“

Fünf angespannte Minuten später kommen die Doktoren und Schwestern heraus. Sie weinen und umarmen sich, manche lachen sogar. Es ist das erste Mal seit einer Woche, dass du jemanden lachen siehst. Ein aller Doktor kommt auf dich zu: „Vielen Dank, mein Herr. Die Bluteigenschaften Ihres Sohnes sind perfekt. Es ist sauber, es ist rein, wir können das Heilmittel herstellen.“

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Alles jubelt, und freut sich. Da kommt der alte Doktor auf dich und deine Frau zu und sagt: „Können wir Sie mal eben sprechen? Wir waren uns nicht im Klaren, dass der Spender ein Minderjähriger ist und wir brauchen dazu Ihre Unterschrift.“ Du beginnst zu unterschreiben, als du plötzlich siehst, dass die Anzahl der Blutfläschchen, die abgenommen werden soll, nicht eingetragen ist. „Wie viele Flaschen?“ Da verschwindet das Lächeln des alten Doktors und er sagt: „Wir hatten keine Ahnung, dass es sich um ein Kind handelt. Wir waren nicht darauf vorbereitet. Wir benötigen sein ganzes Blut.“ Du versuchst noch zu sagen: „Aber begreifen Sie denn nicht...“ „Wir sprechen hier über die ganze Welt. Bitte unterschreiben Sie! Wir alle haben es nötig“ „Können Sie keine Bluttransfusion geben?“ „Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir es tun. Würden Sie unterschreiben, bitte?“ In eisiger Stille unterschreibst du.

Dann sagen sie: Wollen Sie noch einen Moment zu ihm, bevor wir anfangen?“ Kannst du zurückgehen? Kannst du in den Raum, wo er an dem Tisch sitzt und sagt:“ Papa, was wird hier gemacht?“ Kannst du seine kleinen Hände fassen und sagen: „Junge, ich habe dich ganz lieb und werde aufpassen, dass dir niemals was passiert, was nicht unbedingt notwendig ist, verstehst du das?“ Und als der alte Doktor zurückkommt und sagt: „Es tut mir leid, wir müssen anfangen. Überall auf der Welt sterben Menschen“ – kannst du dann hinausgehen? Kannst du weggehen, während dein Sohn fragt: „Papa, Papa, warum hast du mich verlassen?“

Und in der folgenden Woche hält man die Zeremonie ab, um deinen kleinen Sohn zu ehren, während manche Menschen einfach liegen bleiben und ausschlafen, manche nicht einmal kommen, weil sie zum Picknick an den See fahren wollen, und andere mit scheinheiligem Lächeln kommen, als ob ihnen das alles einerlei wäre! Du würdest am liebsten aufspringen und rufen: “Mein Sohn starb für euch! Ist euch das wirklich ganz egal? Wisst ihr nicht, wie wichtig das für mich ist?“

Vater, jetzt wo ich es durch deine Augen sehe, zerbricht es mir das Herz. Vielleicht kann ich jetzt anfangen, ein klein wenig zu begreifen, wie unendlich lieb du mich hast. Für mich gingst du nach Golgatha, für mich hast du das Kreuz getragen, für mich ertrugst du Spott und Hohn, für mich hast du dich schlagen lassen. Herr, deine Liebe ist so groß, dass ich sie nie begreifen kann. Doch danken will ich dir dafür, ich bete dich an.

(Aus „Bibel dir deine Meinung“ * Arno Backhaus * 10 € - Bestell-Nr. 189034


WELTKUGEL-Gebet am 18. März 2020

WeltkugelgebetabendAm Mittwoch, dem 18 März, haben wir alle Gebete, die uns durch Gemeindeglieder übermittelt wurden, an der Weltkugel unserer Kreuzkirche vor Gott gebracht und für jedes Gebet ein Teelicht angezündet. Wieder waren wir (Thomas und Petra Ehlert) alleine in der Kreuzkirche. Wir laden Sie ein, sich an dieser "Gebetsgemeinschaft" über Mauern und Straßenzüge hinweg zu beteiligen und mit uns zu beten.

Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten... (Reinhold Schneider)

Gebet am 18.3.2020

WELTKUGELGEBET als Video

 


Gedanke des Tages ( vom 19.3.2020)

Kehrt um und glaubt an das Evangelium (Mk.1,15b Zürcher Übersetzung)

WbildMZeit das sich was dreht…

Es wird Zeit, dass sich was dreht
Was dreht
Was dreht
Zeit, dass sich was dreht
Was dreht
Was dreht
Es ist Zeit, dass sich was dreht

Sie erinnern sich doch noch, oder? WM 2006, der offizielle WM Song von Herbert Grönemeyer. Damals ging das so langsam los in unserem Land mit dem Public Viewing, den öffentlichen Wir-Schauen-Fußball-Zusammen-Festen auf Märkten und sonstigen großen Plätzen.

Heutzutage ist an Public Viewing nicht mehr zu denken, Privat Viewing ist statt dessen angesagt und behördlich befohlen.

Zeit drehtZeit, dass sich was dreht ist immer noch. Vor allem die Klopapierrolle hat jetzt die Drehfunktion übernommen. Fast scheint es sich um eine psychologische Übersprungshandlung zu handeln: Wir, die wir in diesen Tagen so sehr von der Rolle sind, übertragen das auf das kleine Papierröllchen auf dem stillen Örtchen. Und drehen und drehen an der Rolle, und stehen morgens Schlange vor dem Supermarkt, um Rollen für den neuen Dreh zu bekommen und auch am heutigen und morgigen Tag noch von der Rolle sein zu können. Ich nenne das „Durchdrehen“.

"Zeit, dass sich was dreht" geht aber auch anders, jenseits des Toilettenröllchens.

Das alttestamentliche Wort für „Drehen“ wird in unseren Bibeln mit Umkehr übersetzt. Gemeint ist, da dreht sich ein Leben um, da findet eine Neuausrichtung statt.

Bitte richtig verstehen, hier geht es nicht um ein dauerndes Drehen um die eigene Achse, um eine Dauerrotation. Hier geht es nicht um ein Durchdrehen, eine Reaktion, die heutzutage ja auch manch ein Zeitgenossen an den Tag legt.

Hier geht es um den einen, entscheidenden Dreh, um eine Neuausrichtung, Neuorientierung des Lebens. Umkehr, Bekehrung heißt das im Christensprech. Es geht um die Drehung meines Lebens, so das Jesus in den Blick kommt und mir was zu sagen hat.

Es wird Zeit, dass sich was dreht…, ich glaube das wirklich. Bei uns persönlich und in unserer Gesellschaft. Vielleicht ist diese Krise, bei all den schlimmen Konsequenzen – und die will ich nicht herunterreden – auch eine Einladung zu einer Neuorientierung, nicht zum Durchdrehen und Verzweifeln, sondern zum Dreh, zur Neuausrichtung auf Gott.

Gott selbst hat diesen Dreh vollzogen, darum geht es in diesen Tagen der Passionszeit, wir nie zuvor wendet er sich in seinem Sohn Jesus Christus seinen Menschen zu. Drehen wir uns nicht von ihm weg.

Es wird Zeit, dass sich was dreht.

Gottes Segen für diesen Tag

Ihr

Thomas Ehlert


KIRCHE BEI KLEINE (19.3.2020)

baeckerei

Lebensmittelhändlern kommt in unseren Tagen eine entscheidende Bedeutung für unser Allgemeinwohl. Das ist eigentlich immer der Fall, aber momentan wird uns das besonders bewusst. Wie geht es denen, die da für uns arbeiten? Wie sieht es bei uns in Rothenuffeln aus? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen. Pfarrer Ehlert war bei Doris Kostede und hat einmal nachgefragt. Sehen Sie selbst...

Kirche bei Kleine


 GOTTESDIENST ALS VIDEO-DATEI

Der Springbrunnen-Gottesdienst am 15.3. musste leider ausfallen. Statt desssen laden wir Sie ein, den VIdeo-Gottesdienst aus der Kreuzkirche in Rothenuffeln vom 15. März mit uns zu feiern:

Video-Gottesdienst Kreuzkirche

Predigt: Pfr. Thomas Ehlert


GEDANKE DES TAGES (17.3.2020)

Den Kopf nicht hängen lassen…

Tulpen2

Am Sonntag noch haben wir  die Tuplen aus unserer Wohnung in die Kreuzkirche gebracht, dort standen sie auf dem Altar. Auf dem Gottesdienst-Video kann man die Tulpen noch in voller Lebensfreude sehen, als wir sie gestern zurückholten, sahen sie so aus. "Den Kopf nicht hängen lassen", habe ich ihnen gestern Abend noch zugeflüstert, aber heute Morgen -  das gleiche Bild.

Den Kopf nicht hängen lassen, wahrscheinlich ist das für viele von uns in diesen Tagen eine echte Herausforderung, Tag für Tag scheint sich die Situation zu verschärfen, zu verschlechtern.

Bibelleser wissen, dass es solche Zeiten immer wieder gab, auch zu biblischen Zeiten. Bedrohungen des Lebens durch Hunger, Kriege, Katastrophen.

In so eine Katastrophe hinein spricht der Prophet Jesaja, den zukünftigen Messias Jesus im Blick:

Jesaja 42,3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

Das Wort gilt auch in unserer Zeit.

Noch an ein anderes Bibelwort musste ich denken beim Anblick der kümmerlichen Blumenvase. Da redet Jesus in Lk.21 von den Geschehnissen der letzten Zeit, keine schönen Dinge, die er in dieser Endzeitrede für die Welt ankündigt. Aber ganz am Ende sagt er:

Lukas 21,28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Heißt doch wohl: Wenn es schlimm und schlimmer und am schlimmsten kommt ist das kein Grund für Gottes Kinder den Kopf hängen zu lassen. Ganz im Gegenteil - "Kopf hoch!"

Also Kopf hoch, unser Herr lässt und nicht im Stich!

Bleiben Sie in seiner Hut

Ihr Pfarrer Thomas Ehlert

( Home Office (-: )