Jesus Christus ist das Zentrum unserer Gemeinde.
Hier sind wir zu Hause.
Wir wollen Gott die Ehre geben und mit unseren Gaben Menschen zur Nachfolge Jesu einladen. Leitbild der Kirchengemeinde

 

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Kinder entdecken die Welt

Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen die Welt um sich herum entdecken. Das "Haus der kleinen Forscher" bildet pädagogische Fach- und Lehrkräfte fort, um dieses natürliche Interesse der Kinder entwicklungsangemessen zu fördern.

Um den Kindern unserer Ev. Tageseinrichtung in diesem Bereich gerecht zuwerden, bieten wir immer wieder Gelegenheit zum Forschen an. Dies kann in mehreren AG´s am Nachmittag sein oder z.B auch im freien Spiel am Vormittag. Geforscht werden kann da unter anderen zu folgenden Themen.

Astronomie  

Gesundheit

Strom + Energie

Beim Forschen kann und sollte dabei möglichst nach dem Forschungskreis gearbeitet werden:

Forschendes Lernen

Kinder bringen von Anfang an Forschergeist mit. Mit der Methode des Forschungskreises hilft die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" pädagogischen Fach- und Lehrkräften dabei, die Kinder in ihrem Prozess des Erkenntnisgewinns zu unterstützen.

Forschungskreis der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Forschungskreis

Der Prozess des Erforschens gliedert sich in verschiedene Phasen des Denkens und Handelns, die typischerweise in einem wiederkehrenden Zyklus auftreten.

In der Wissenschaft wird versucht, durch eine systematische und zielgerichtete Suche Antworten auf bestimmte Fragen und Phänomene zu finden. Auch Kinder entdecken forschend die Welt, ausgehend von eigenen Fragen und rätselhaften Beobachtungen. Das kindliche Forschen ähnelt dabei durchaus dem wissenschaftlichen Forschen eines Erwachsenen. Allerdings unterscheiden sich Kinder und Erwachsene darin, wie sehr ihnen das eigene Vorgehen bewusst ist und wie systematisch sie dabei vorgehen.

 

Welche Experimente gefallen Euch denn am besten? „Die, wo man nicht weiß, was passiert,“ sagte einer der kleinen Forscher.

Etappen des Forschungskreises

Der Forschungskreis beinhaltet zentrale Etappen des Forschungsprozesses. Damit kann das Forschen ab dem Kindergartenalter so gestaltet werden, dass die Mädchen und Jungen, ausgehend von ihren Fragen, neue Lernerfahrungen machen können:

 

 

Der Forschungskreis ist als Modell oder Werkzeug zu verstehen, das pädagogischen Fachkraften zeigt, wie sie gemeinsam mit den Kindern experimentieren und in einen Dialog über naturwissenschaftliche Phänomene treten können. Er bietet Orientierung für das ausgangsoffene Forschen – muss im pädagogischen Alltag aber nicht immer akribisch eingehalten werden.

 

Grunderfahrungen sammeln: Im Alltag machen Kinder  wie Erwachsene ständig neue Entdeckungen und probieren sich aus. Dabei  sammeln sie umfassende Grunderfahrungen mit Phänomenen und Materialien,  die unerlässlich sind, bevor die Mädchen und Jungen konkrete  Fragestellungen entwickeln können.

Fragestellung: Stößt ein Kind bei seinen  vielen Entdeckungen auf ein Phänomen, das es fesselt, so kann die  Fachkraft gezielt die das Kind interessierende Frage aufgreifen.  Natürlich kann die Fachkraft auch selbst Phänomene bzw. Fragen  einbringen – idealerweise aus den Beobachtungen der Kinder.

Vorwissen und Vermutungen: Die Fachkräfte und die Kinder denken darüber nach, was sie schon zu ihrer Frage wissen und welche Vermutungen sie haben. Auf dieser Grundlage können sie überlegen, wie sie am besten zu einer Antwort gelangen (z.B. durch einen geeigneten Versuch).

Eigene Versuche: Jedes Kind sollte ausreichend Zeit haben, um seine eigenen Idee auszuprobieren und in Versuche umzusetzen, in seinem eigenen Tempo zu arbeiten und Dinge zu wiederholen.

Beobachten: Pädagogische Fachkräfte ermuntern Kinder zum genauen Beobachten und Beschreiben. Dadurch nehmen die Kinder bewusst wahr, was sie erforschen und wie sich die Dinge, die sie untersuchen, verhalten.

Dokumentation: Wenn Kinder ihre Beobachtungen, Ideen und Arbeitsschritte dokumentieren, wird ihnen das neu Erfahrene bewusst und für später festgehalten.

Reflexion: Wenn der Tatendrang des Ausprobierens gestillt ist, können die Kinder in der Reflexionsphase verarbeiten und besprechen, was sie erlebt und entdeckt haben. Dabei üben sie auch, eigene Erklärungsversuche zu formulieren.

Diese Schritte werden nicht immer alle und nicht immer in dieser Reihenfolge durchlaufen. Oft wird durch eine neue Beobachtung gleich ein neuer Versuch angestoßen, bevor ausführlicher über die Bedeutung verschiedener Ergebnisse nachgedacht wird. Meistens ergeben sich am Ende neue Fragen. Das ist wie in der "großen" Wissenschaft – der Prozess des Fragens, Forschens, Findens und Weiterfragens geht immer wieder von Neuem los.